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Industrie 4.0: Den Wandel einleiten und erleben

Kapitel 2 › Einheit 2: Finde Beispiele aus deinem Umfeld zu Industrie 4.0 Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Finde Beispiele aus deinem Umfeld zu Industrie 4.0

Kommt dir die Situation zwischen Sven und seiner Chefin bekannt vor? Dann teile deine Erfahrung, textlich oder aber per Video mit uns und deiner Learning Community, beantworte dir selbst dazu die folgenden Fragen:

Variante a)

  • Wie und wo bist du bisher in deinem Unternehmen mit Industrie 4.0 in Berührung gekommen?

  • Welche aktuellen Diskussionen bezüglich Industrie 4.0 werden in deinem Team bzw. deinem Unternehmen geführt? Welche Problemstellungen werden behandelt?

Variante b)

  • Wenn Industrie 4.0 aktuell noch nicht in deinem Team diskutiert wird, beschreibe ob du die geführte Diskussion nachvollziehen kannst?

  • Vertrittst du eher die Position von Sven oder Frau Kuhn?

Schaue dir anschließend die Beiträge der anderen an. Kommentiere und diskutiere.

Umgang mit Industrie 4.0 in unserem Unternehmen

2 Kommentare

Ich bin Mitarbeiter in einem relativ großen Unternehmen und wir haben seit einem Jahr extra ein Projektteam, welches sich nur um das Thema: Industrie 4.0 beschaftigt. auch im Stammhaus wird die ganze Sache unterschiedlich gesehen, mir ist bisher aufgefallen dass das "Arbeitende Personal" dem ganzen eher negativ, bzw. skeptisch eingestellt ist, während das "Organisatische Personal" sowie die Führungsebene deutlich positiver zu der Thematik eingestellt ist. Anfangs dachte ich, dass diese skeptische Haltung von Fehlendem Tiefenwissen stammt.

Letzte Woche wurde ich eines Besseren belehrt, wir haben in einem unserer Auslandswerke, indem ich gerade tätig bin, SAP PM ausgerollt. Einer unserer Führungskräfte wurde während seiner Schulung immer skeptischer und meine danach, wir gehen hiermit "zurück in die Steinzeit".

Das große Thema hierbei ist der organisatorische Zeitaufwand, der das System (aktuell) in Anspruch nimmt. Heißt: Die Zeit von Maschinenausfall/störung bis zum Beginn der Tätigkeit wird vergrößert. Außerdem sind nun die IH-Mitarbeiter, die davor eben die komplette Zeit am "arbeiten" waren, nun auch teilweise damit beschäftigt, ihre Zeiten rückzumelden. Diese Bedenken kann ich ebenfalls nachvollziehen, allerdings bin ich der Meinung, dass die Kennzahlen(aus denen ja auch später KVP Maßnahmen abgeleitet werden können), einen enormen Mehrwert haben.

Kommentare

Hallo Marvin,

vielen Dank für diesen Einblick!

Frage: Wurde durch die Einführung des SAP-Programms nur eine vorübergehende Zeiteinbusse mit darauf folgender Effizienzsteigerung erzielt oder war das Programm an sich schon nicht mehr den Anforderungen gewachsen?

Wenn ja, hätte man diese "Einruckeleffekte" nicht im Team im Voraus besprechen können, um Frustration zu vermeiden?

Beste Grüße,

Florian

vor etwa 1 Monat

kleiner Kommentar zu SAP
Dieses sehr komplexe System ist ja schon lange am Markt, wir immer weiterentwickelt, aber nicht rennoviert (wie damals von R2 auf R3). Das hätte man vorher wissen können. Und, es wird meist nur in großen organisationen verwendet.
Das spiegelt aber meiner Meinung nach nicht unbedingt das Thema Industrie 4.0. Vielmehr gab es schion lange in verschiedenen Branchen die sogenannte Betriebsdatenerfassung - das ist nichts anderes als heute IoT mit einfacheren und besseren Mitteln.

Mein Kommentar zu der negativen Meinung der Arbeitenden
Das wird leider immer so sein. Diese menschen haben sich ein großes Wissen über viele Jahre im bestehenden System angeeignet und haben im Gefühl, das dies nun wertlos wird. Das führt zu diesem Effekt - leider überall. Dem kann man nur begegnen, wenn man klar machen kann, das es eine Transformation ist und die Menschen darin begleitet werden (und nactürlich auch weitergebildet).

Bin gespannt auf weitere Antworten

Gruß Karlheinz

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