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Industrie 4.0: Den Wandel einleiten und erleben

Kapitel 2 › Einheit 2: Welche Anregungen nimmst du mit? Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Welche Anregungen nimmst du mit?

Reflektiere nochmals deine Antworten aus den ersten Units.

  • Wie beurteilst du Svens Vorgehen?
  • Was kannst du Sven jetzt schon raten zu tun oder besser nicht zu tun?
  • Welche neuen Anregungen nimmst du für die Diskussion in deinem Unternehmen mit?

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Reflektion

1 Kommentar

Svens Vorgehen:
Sven ist, nach anfänglicher Skepsis, konstruktiv und offen an das Thema Industrie 4.0 heran gegangen. Über sein Netzwerk hat er sich dieses theoretische Modell zeigen lassen. Die Erklärungen haben ihm eine grobe Übersicht gegeben und neue Fragen/ Begrifflichkeiten, wie z.B. digitaler Schatten, hervorgerufen. Diese klärte er im Nachgang. Den Trend zur individualisierten Produktion unter völlig anderen Produktionsbedingungen, mit neuen Technologien und der Einbindung des Endverbrauchers revolutioniert das Denken und Handeln in der Industrie. Die große Herausforderung wird sein, andere von diesem notwendigen Schritt zu überzeugen und von altbewährtem abzuweichen. Veränderung beginnt im Kopf.

Die letzten beiden Fragen sind nicht so leicht zu beantworten. Wandel bedeutet für mich in erster Linie eine transparente Basis zu schaffen und unternehmenspezifische Fragen zu klären. Benötigt wird eine Vision, die viele, möglichst alle, tragen. Ich würde kein fertiges Konzept zur Einführung der Industrie 4.0 erarbeiten und vorstellen. Wichtig wäre für mich, die Entscheidungsträger von dem Wandel und seinem Potenzial zu überzeugen. Offenheit vorausgesetzt, gibt es die Möglichkeit im Team das Thema zu diskutieren. Spezifische Fragen, beispielsweise ob die aktuelle Technologie technisch den Wandel überhaupt trägt, sind dabei zu klären. Unter Umständen ist auch noch nicht die Zeit für eine autonome Produktion. Vielleicht gibt es jedoch einen Bereich dazwischen, der die Industrie 4.0 repräsentiert ohne autonome Fertigung.

Kommentare

Hallo Christian,

ich finde Deinen Punkt zur Offenheit im Unternehmen, die Notwendigkeit und Umsetzung von Wandel besprechen zu können, sehr wichtig.

Die Otto Gruppe hat, so hat es bei einem Vortrag der damalige CEO Hans-Otto Schrader erzählt, dies als Voraussetzung für die digitale Transformation des Unternehmens gesehen und einen einfachen aber effektiven Weg gefunden wie alle im Unternehmen sich als Teil und gleichzeitig auch als Teilgeber des Wandels verstehen können: Man hat firmenübergreifend das "DU" eingeführt :) Dieser einfache Schritt hat für eine bessere Kommunikation im Unternehmen nicht nur zum Thema Digitalisierung geführt.

Gruß,

Florian

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