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Klimawandel und seine Folgen

Modell/Szenario/Prognose

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Modell: Bienenarten sind aktuell vom Aussterben bedroht. Veantwortliche Faktoren sind Pestizide, Monokulturen, fehlende Futterquellen und Nistmöglichkeiten, Klimawandel.

Szenario 1: Neonikotinodie (bienengefährliche Pflanzengifte) dürfen weiterhin von Bayer, Syngenta und Co. verkauft und von Landwirten und Hobbygärtnern auf Felder und in Gärten ausgebracht werden. Bienen nehmen die Gifte über Pollen und Nektar auf, werden geschwächt und sterben. Monokulturen liefern keine ausreichenden Blühzeiten, Bienen verhungern. Auf in Agrarland umgewandelten Wiesen fehlen blühende Wildkräuter und Nistmöglichkeiten, Bienen verhungern und können sich nicht fortpflanzen. Die Erwärmung des Klimas lässt die Varora-Milbe gut überwintern und schlägt besonders hart in Staaten der Honigbiene zu.

Szenario 2: Bienengefährliche Pflanzengifte sind verboten. Ökologische Landwirtschaft mit weiten Fruchtfolgen ist vorherrschend, es gibt viele Ackerwildkräuter, die das ganze Jahr blühen. Keine Flächen werden in Agrarland umgewandelt, es werden z.B. Streuobstwiesen als Lebensraum für Bienen erhalten. In den Gärten werden unterschiedlichste heimische Blühpflanzen gesät und Nisthilfen geschaffen. Die Treibhausgase werden reduziert, die Erwärmung des Klimas gestoppt, Milben und andere Parasiten sterben in dauerhaft kalten Wintern ab und können die Bienen nicht schwächen.

Prognose 1: Bis zumJahr 2060 wird ein Großteil der Bienenarten ausgestorben sein. Die landwirtschaftlichen Erträge nehmen drastisch ab, da es keine ausreichenden Bestäuber mehr gibt. Schlimme Hungersnöte drohen den Menschen und treffen die Ärmsten der Welt. Die biologische Vielfalt nimmt durch fehlende Bestäuberleistung rapide ab, Ökosysteme brechen zusammen und veröden. Die Natur stellt uns keine Güter und Dienstleistungen (z.B. saubere Luft, Kohlenstoffspeicherung, Naherholung) unentgeltlich zur Verfügung. Die Probleme des Klimawandels werden größer, da es keine Ökosysteme zur Abpufferung mehr gibt...

Prognose 2: Bienenarten sind nicht mehr gefährdet, das Aussterben gestoppt. Die biologische Vielfalt auf den Äckern sichert landwirtschaftliche Erträge und die Ernährung der Menschen. Die biologische Vielfalt lässt andere Ökosysteme ebenfalls gedeihen. Es gibt weiterhin unentgeltliche Güter und Diensleistungen aus der Natur für alle.

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