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Kapitel 4 › Einheit 4: Jetzt bist du dran: Pendlerbefragung Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Jetzt bist du dran: Pendlerbefragung

In der ersten Unit hast du gelernt wie man Interviews führt, um Kunden zu befragen. Im letzten Video hat Marc es dir vorgemacht und Pendler befragt. Teste nun, ob dir die "9 goldenen Regeln" aus der ersten Einheit helfen, um aussagefähige Antworten zu bekommen. Im nächsten Video wirst du sehen wozu du die Antworten später im Kapitel brauchst!

Gehe raus und befrage 3 Leute zum Thema “Pendeln”. Wie kommen deine Interviewpartner zur Arbeit? Lass dir von ihren Erfahrungen berichten.

Notiere die Ergebnisse in deinem Logbuch.
Wenn du mit deiner eigenen Lösung fertig bist, gib mindestens zwei anderen Teilnehmern konstruktives Feedback zu ihren Einträgen. Zum Beispiel kannst du die dargelegte Sichtweise herausfordern, neue Aspekte einbringen oder aufgenommene Gedanken weiterdenken. Dein Feedback sollte so gestaltet sein, dass es zu einer interessanten Diskussion zwischen dir und dem anderen Teilnehmer einlädt.

Pendlergeschichten

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Interview1
Zug zwischen zwei grossen Städten, Pendlerstrecke, Morgens, Passagier ca. 40 Jahre,

Es ist spürbar, dass Sommerferien sind, nicht?
Ja, das ist so. Es gibt viel mehr Platz im Zug.
Ist das angenehm?
Ja, sehr. Sonst ist der Zug hier sehr gut ausgelastet.
Sie nehmen den Zug oft?
Ja, jeden Tag. Seit 10 Jahren.
Sie pendeln also beruflich?
Ja, ich arbeite an der Uni.
Wie gelangen Sie zum Bahnhof?
Ich nehme das Fahrrad.
Mit dem Fahhrrad durch die Stadt?
Nun, durch die Stadt ist übertrieben. Wir wohnen gleich auf der anderen Seite vom Bahnhof. Mit dem Fahrrad sind es 5 Minuten.
Und wie zum Arbeitsort?
Da laufe ich, ich hab nicht weit.
Wie lange dauert die Reise von Tür zu Tür?
Hmm, insgesamt 45 Minuten,
Müssen Sie auch ab und an an andere Orte?
Nein, eigentlich nie, ausser, ich fahre an einen Kongress. Doch, das kommt nur ein- oder zwei Mal im Jahr vor.

Können SIe sich eine andere Form des Pendelns für den Weg zur Arbeit vorstellen?
Nein, die Bahn bringt mich zuverlässig und rasch fast von Haustür zu Haustür.
(Usw.usw... es zeigt sich, dass der I-Partner mit der Lösung Bahn für Seine Situation sehr zufrieden ist. Wir unterhalten uns bald über anderes)

Interview2

Zug zwischen einer Kleinstadt und einer grossen Stadt, Pendlerstrecke, kurz vor Mittag, Passagier ca. 55 Jahre,

Es ist spürbar, dass Sommerferien sind, nicht?
Ja, der Zug ist nicht so voll. Am Morgen ist das noch spürbarer als jetzt.
Sie fahren sonst am Morgen?
Ja, ich musste eine Arzttermin wahrnehmen. Deshalb fahre ich heute später ins Büro.
Ins Büro? Sie pendeln also. Pendeln Sie schon lange?
Ja, seit 16 Jahren.
Und, von wo nach wo pendeln Sie?
Ich wohne in B. Und arbeite in J.
Ui, das ist eine Strecke. Fahren Sie immer mit dem Zug?
Ja, meist. Ganz selten nehme ich das Auto.
Wie lange benötigen Sie für einen Weg?
Knapp 90 Minuten.
Oh. Das ist lange.
Das stimmt. Zuerst fahre ich mit der Vespa an den Bahnhof von S-Stadt, dann nach Z-STadt mit den Schnellzug, dann mit der S-Bahn nach J-dorf. Zum Glück sind die Anschlüsse gut.
Haben Sie sich auch schon eine andere Art des Pendelns überlegt?
Ja, mit dem AUto wäre es schneller. So circa 50 Minuten.
Dennoch nehmen Sie den Zug?
Ja, es ist mir zu anstrengend jeden Tag die Strecke zwischen S-stadt und J-Dorf auf der Autbahn zu fahren. Das ist mir zu nervenaufreibend.
Was genau empfinden Sie als nervenaufreibend?

Den Verkehr. Das braucht viel Konzentration. Hier im Zug kann ich - wenn ich nicht mit ihnen spreche - berets arbeiten
Verstehe ich Sie richtig, das Selbstfahren ist nervenaufreibend?
Genau.
DEr Zweitunterschied zwischen den zwei Varianten ist enorm. Wie wäre es, wenn Sie nicht selbst das Auto steuern müssten?
Das wäre sicher angenehm. Wobei, Arbeiten, das könnte ich dann nicht.
Ist das Arbeiten können während der Fahrt für Sie essentiell?
Nein, nicht zwingend. Aber, ich schätze es, da ich vorbereitet im Büro ankomme.
Was ist für Sie der Vorteil?
Ich habe die Mails, die über Nacht reingekommen sind, gelesen. Konnte mir Gedanken machen, habe Mails beantwortet.
Die Mails sind für Sie wichtig?
Ja, absolut. Bei uns läuft noch vieles über Mails. Vor allem über Nacht, da Mails von unseren Partnern aus anderen Zeitzonen eintreffen.
Sie arbeiten diese also im Zug ab?
Ja.
Ok. Dies ist der Hinweg am Morgen. Wie sieht es mit dem Heimweg aus?
Dort lese ich meist was auf dem eReader.
Sie nutzen den Heimweg also nicht als Arbeitszeit?
Nein. Ich bin nutze die Zeit für mich. Wenn ich in S-Stadt aussteige, dann bin ich "da", das Büro ist weit weg. Das ist sehr angehnehm.
Nochmals zurück zur Fahrt mit dem auto. Wäre das was für den Rückweg?
Ja, sicher. Denn eigentlich will ich rasch heim. Aber, wenn ich am Morgen das auto nicht dabei habe, kann ich auch nicht mit dem Auto zurückfahren.

Interview3

Tram in Z-Stadt. Morgens. Passagierin ca. 35 Jahre,

Es ist spürbar, dass Sommerferien sind, nicht?
Ja, die Tram ist fast leer. Sehr angenehm.
Sie fahren regelmässig mit der TRam zur Arbeit?
Ja, aber nur 3 Stationen. Ich wohne sehr zentral, und nahe zum Büro.
Arbeiten Sie schon lange an der selben Stelle?
Naja, 3 Jahre.
Eine andere Art ins Büro zu gelangen ist für Sie denkbar?
Ja, ich nehme ab und an das Fahrrad. Oder, ich gehe zu Fuss. Die knapp 20 Minuten tun mir gut.
Es tut mir leid, ich muss nun raus. Guten Tag.

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