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Klimawandel und seine Folgen

Eiszeitalter- Milankovich

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Als Eiszeitalter werden Perioden der Erdgeschichte bezeichnet, in denen sich um beide Pole herum, z.T. bis in die mittleren Breiten reichend, größere Vereisungen gebildet haben

mind. 6 solcher Eiszeitalter gab es

Die jüngste Epoche der Erdgeschichte, also jetzt, begann vor etwa 2,7 Millionen Jahre und ist ebenfalls ein Eiszeitalter.
hierbei gegenwärtig in einer Warmzeit dieses Eiszeitalters
(Glaziale - Interglaziale)
gegenwärtige Eiszeitalter wird in der Fachsprache als Quartär bezeichnet (das Pleistozän (das eigentliche Eiszeitalter) und das Holozän (die Nacheiszeit) )
Bereits ca. 35 Mill. Jahre vor heute begann sich der antarktische Eisschild zu bilden. Erst mit der Vereisung auch der Arktis um etwa 2,7 Mill. Jahre v.h. begann dann das Quartär.
größere Eisschilde in den Polarregionen stießen vor allem auf der Nordhalbkugel in den Kaltzeiten weit nach Süden vor und banden so viel Wasser, dass sich der Meeresspiegel um 100 m und mehr gegenüber den Warmzeiten senkte.
Meeresspiegel im Letzten Glazialen Maximum (LGM) vor etwa 20 000 Jahren um 130 m niedriger als heute,
also ca. 50 Millionen km3 größeres Eisvolumen als das gegenwärtige war.

Während des gegenwärtigen Eiszeitalters wechseln sich warme und kalte Phasen in einem Zyklus von ungefähr 100 000 Jahren ab.
Eine besonders lange Warmzeit von ca. 30 000 Jahren gab es vor etwa 400 000 Jahren.
*Bleibt der jetzige Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre über viele Tausend Jahre erhalten oder steigt sogar noch weiter an, könnte die nächste Kaltzeit ausfallen und das seit 2,6 Millionen Jahren andauernde Eiszeitalter beendet sein. Die Menschheit hätte dann möglicherweise eine neue Klimaepoche eingeleitet, das "Anthropozän

Milankovitch-Theorie

Die grundlegende Ursache für die verhältnismäßig regelmäßigen Schwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten im Quartär wird in der Variabilität der Erdbahnparameter gesehen
- Erde kreist nicht gleichmäßig wie ein Uhrwerk um die Sonne, sondern aufgrund der Anziehungskraft durch and. Planeten regelmäßige Abweichungen davon aufweist, die verschied. Zeitskalen folgen und sich vorausberechnen lassen.
1. Abweichung der elliptischen Erdbahn von der Kreisbahn, die Exzentrizität
2. Variation in der Neigung der Erdachse gegen die Erdbahnebene, die Obliquität
3. Präzession, eine Art Pendelbewegung der Achse der Erde

Entscheidend ist wie viel Sonnenstrahlung die Kontinente der Nordhalbkugel im Sommer erhalten: Fällt sie unter einen kritischen Wert, schmilzt der Schnee des letzten Winters nicht mehr ab, im nächsten Winter fällt darauf neuer Schnee und allmählich entsteht ein Eisschild.

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