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Visual Thinking im Job – Zeig was du denkst!

Kapitel 3 › Einheit 3: Aufgabe 1: Selbstporträt Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Aufgabe 1: Selbstporträt

In einem ersten Schritt zeichnest du ein Porträt von dir selbst - ähnlich einem Foto im Pass oder auf dem Lebenslauf. Dies ist der erste Schritt in Richtung eigene, visuelle Visitenkarte.

Gehe wie folgt vor:

  1. Schau dein Spiegelbild an oder nimm ein Foto von dir zur Hand, welches dir gefällt.
  2. Schau dir das "Facetool-Kit" unten an und versuche herauszufinden, was für eine Kopfform du hast, wie dein Mund geformt ist etc.
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  3. Überlege dir: Welche Gesichtsdetails möchtest du zeichnen, was für ein Typ bist du? Versuche nicht möglichst genau zu zeichnen, sondern deinen Charakter herauszuformen.

  4. Nimm einen Bleistift und zeichne dein Gesicht (Umriss, Kopfform, Nase, Ohren, Augen, Mund) mehrere Male, um dich aufzuwärmen.

  5. Wenn du mit einer Version zufrieden bist, überarbeite die Zeichnung mit deinen Lieblingsstiften.

Dieser Link gibt dir noch mehr nützliche Hinweise zum Erstellen eines Selbstporträts: http://www.craftsy.com/blog/2013/09/essential-tips-for-drawing-a-self-portrait/


Lass mich dir zeigen, wie ich an dieses Experiment herangegangen bin:

Zuerst habe ich mit der Kopfform und den einzelnen "Gesichtsteilen" experimentiert - ich habe ein ganzes Blatt damit vollgekritzelt und erst dann begonnen, das Gesamtporträt zu erstellen; als Vorlage habe ich ein Foto von mir selbst genommen. Ich habe nicht versucht, ein möglichst realistisches Bild von mir zu zeichnen, sondern eines, was ziemlich nahe rankommt und mit dem ich zufrieden war.

Hier ein Foto aus meinem Zeichenbuch, welches die verschiedenen Komponenten meines Porträts zeigt:
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Dann habe ich versucht, alle Elemente zu verbinden und damit zu experimentieren. Sei vorsichtig mit Fotos, auf denen du stark lächelst - das ist schwierig zu zeichnen; ein geschlossener Mund ist viel einfacher. Unten siehst du ein Foto von den verschiedenen Experimenten, die ich vorgenommen habe, zuerst mit Bleistift und dann mit einem Fineliner. Beim letzten Versuch habe ich mit einem grauen Marker noch Schatten eingezeichnet, um der Zeichnung etwas Tiefe zu geben, damit sie nicht so "flach" daherkommt.
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Mit diesen Experimenten - obwohl die Porträts nicht perfekt waren - habe ich einiges gelernt über grundlegende Charakteristika meines Kopfes/Gesichts: Nicht zu rund, meine Augen sind eher schmal, auf jeden Fall nicht zu rund oder gross, mein Kinn ist eher kantig, meine Lippen eher dünn und gerade, meine Stirn ziemlich dominant, mein Haar kurz und der Haaransatz relativ weit oben.
Diese Eigenschaften kann ich von nun an immer benutzen, wenn ich ein kleines "Mini-Ich" zeichnen möchte. Die Skizze repräsentiert mich natürlich niemals ganz, aber es ist die Art und Weise, wie ich ein Selbstporträt gestalte. Diese ganzen Einsichten haben mir sehr weitergeholfen.

Versuch eines Selbstporträts

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