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Kapitel 4 › Einheit 4: Jetzt bist du dran: Pendlerbefragung Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Jetzt bist du dran: Pendlerbefragung

In der ersten Unit hast du gelernt wie man Interviews führt, um Kunden zu befragen. Im letzten Video hat Marc es dir vorgemacht und Pendler befragt. Teste nun, ob dir die "9 goldenen Regeln" aus der ersten Einheit helfen, um aussagefähige Antworten zu bekommen. Im nächsten Video wirst du sehen wozu du die Antworten später im Kapitel brauchst!

Gehe raus und befrage 3 Leute zum Thema “Pendeln”. Wie kommen deine Interviewpartner zur Arbeit? Lass dir von ihren Erfahrungen berichten.

Notiere die Ergebnisse in deinem Logbuch.
Wenn du mit deiner eigenen Lösung fertig bist, gib mindestens zwei anderen Teilnehmern konstruktives Feedback zu ihren Einträgen. Zum Beispiel kannst du die dargelegte Sichtweise herausfordern, neue Aspekte einbringen oder aufgenommene Gedanken weiterdenken. Dein Feedback sollte so gestaltet sein, dass es zu einer interessanten Diskussion zwischen dir und dem anderen Teilnehmer einlädt.

Gesprächsleitfaden zum Thema "Pendeln"

1 Kommentar

Gesprächsleitfaden für Interview zum Thema Pendeln #

1. Einstieg

Guten Morgen! / Guten Abend! Wir wollen mit einer neuen App das Pendeln zur Arbeit angenehmer machen. Darf ich dir ein paar Fragen stellen, um die Probleme und den Bedarf zu bestimmen?

  • Pendelst du regelmäßig zur Arbeit?
  • Was bedeutet es für dich zu pendeln?
  • Was machst du während du pendelst?
  • Wie empfindest du das Pendeln?

2. Warum-Fragen

  • Was macht das Pendeln für dich (un)angenehm?
  • Warum empfindest du das Pendeln als (un)angenehm?
  • Zu welchen Zeiten pendelst du?
  • Warum fährst du gerade zu diesen Zeiten? Könntest du auch andere Zeiten wählen?
  • Mit welchem Verkehrsmittel fährst du und was ist der Grund für die Wahl dieses Verkehrsmittels?
  • Was würde die Wahl eines anderen Verkehrsmittels für dich bedeuten?
  • Hast du schon mal ein anderes Verkehrsmittel benutzt? Was waren deine Erfahrungen damit? Warum benutzt du es (nicht mehr)?
  • Wechselst du manchmal das Verkehrsmittel?
  • Fährst du alleine? Warum? Gibt es Kollegen, mit denen du fahren könntest?
  • Wie lange dauert eine Fahrt zur Arbeit? Wie lange fährst du nach Hause?
  • Fährst du direkt von zu Hause zur Arbeit und von der Arbeit zurück nach Hause?
  • Warum pendelst du?
  • Musst du zur Arbeit fahren? Gibt es Alternativen? Warum nutzt du sie / nicht? Wie oft nutzt du sie? Warum?
  • Hattest du schon einmal besondere Erlebnisse beim Pendeln? Was hat dir daran gefallen / nicht gefallen?
  • Wie beeinflusst das Pendeln dein Leben, deine Arbeitsmotivation?

3. Wunschvorstellung

Wie würde der ideale Weg zur Arbeit für dich aussehen?

Kommentare

vor 2 Monaten

Interviews

Interview 1

Frau, ca. 30 Jahre

  • pendelt täglich zwischen Darmstadt und Frankfurt
  • pro Richtung ca. 1h
  • empfindet das Pendeln als anstrengend und unangenehm
  • viele Menschen, meist kein Sitzplatz
  • unangenehme Nähe zu Menschen, die man nicht kennt
  • unangenehmes Erlebnis (einmal): angesprochen durch älteren Herrn
  • aber auch schon zwei positive Erlebnisse: nettes Gespräch mit Mitfahrern (passiert nur selten)
  • Wahl des Verkehrsmittels "ÖPNV", weil es morgens mit dem Auto noch länger dauert, v.a. Parkplatzsuche
  • Wunsch: am Wohnort arbeiten, um das Pendeln zu sparen

Interview 2

Mann, ca. 25 Jahre

  • pendelt tägl. zwischen Darmstadt und Frankfurt
  • studiert in Frankfurt, wohnt in Darmstadt
  • hört während der Fahrt Musik oder (manchmal) Vorlesungen (Podcast)
  • findet meistens einen Sitzplatz ("man muss ganz vorne einsteigen")
  • Pendeln ist lästig
  • gut, dass es die Verbindung gibt, aber sie könnte schneller sein
  • S-Bahn "hält an jeder Milchkanne"
  • Regionalbahn ist schneller, aber sie fährt zu für ihn ungünstigen Zeiten
  • Semesterticket ermöglicht kostenloses Fahren
  • hat kein Auto
  • keine Alternative zur Bahn
  • wohnen in Frankfurt kommt nicht in Frage, weil Freundeskreis in Darmstadt
  • Wunsch: Uni direkt neben der Haustür

Interview 3

Mann, ca. 45 Jahre

  • Kundenbesuch in Frankfurt, pendelt nicht täglich
  • pendelt ca. 3 - 4 mal pro Monat
  • hat auch ein Auto, meidet aber die Parkplatzsuche in Frankfurt
  • muss keine Sachen transportieren (nur Aktenkoffer)
  • heute frühe Fahrzeit, meistens später. Dann ist es nicht so voll
  • pendeln ist Bestandteil der Arbeit, "man kommt mal raus"
  • würde privat das Auto nutzen (wenn nicht nach Frankfurt)
  • Wunsch: keiner

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