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Agiles Management – Der schnelle Weg zum besseren Ergebnis

Kapitel 2 › Einheit 2: IGOR und Cynefin in der Praxis - Hilf Marc bei der Anwendung Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

IGOR und Cynefin in der Praxis - Hilf Marc bei der Anwendung

In den vergangenen Einheiten hast du zum Einen gelernt, in welche Phasen sich Innovationsprojekte einteilen lassen (IGOR-Modell) und zum Anderen, welche Vorgehensweisen es gibt, um Entscheidungen zu fällen (Cynefin-Modell).

Nachdem du in der ersten Aufgabe das Scheitern des Fahrgemeinschaftsprojekts von Schulz & Söhne aus deiner eigenen Erfahrung betrachtet hast, hast du nun zwei Modelle zur Hand, die dir ggf. weitere Fehler in der Projekt-Durchführung aufzeigen können.

Bitte wirf daher einen erneuten kritischen Blick auf das Fahrgemeinschaftsprojekt der Schulz & Söhne AG:

  1. Welche Fehler wurden möglicherweise gemacht, weil nicht die spezifischen Anforderungen bestimmter Innovationsphasen berücksichtigt wurden? (IGOR-Modell)
  2. Inwiefern hat ggf. das Entscheidungsverhalten zum Scheitern geführt, weil Rahmenbedingungen und Vorgehen nicht zusammengepasst haben? (Cynefin-Modell)

Beantworte die Fragen in deinem Logbuch.

Wenn du mit deiner eigenen Lösung fertig bist, gib mindestens zwei anderen Teilnehmern konstruktives Feedback zu ihren Antworten. Zum Beispiel kannst du ihre Sichtweise herausfordern, neue Aspekte hinzufügen oder ihre Gedanken weiterdenken. Dein Feedback sollte so gestaltet sein, dass es zu einer interessanten Diskussion zwischen dir und den anderen Teilnehmern einlädt.

Keine klare Abgrenzung der Innovationsphasen & falsche Einschätzung der Komplexität

0 Kommentare

1. zu IGOR-Modell
Der Erfolg des Produkts wurde bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt (eigentlich Invent-Phase) anhand der Akzeptanz bei den eigenen Mitarbeitern bzw. Kundenfirmen bewertet.
Anstelle den Fokus auf Wachstum zu legen (erst später in Grow-Phase) sollte erforscht werden, wie das Produkt verbessert bzw. die Akzeptanz gesteigert werden kann.

2. zu Cynefin-Modell
Ein Ansatz für besagte Verbesserung des Produktes wäre entsprechend eines Complexen Problems durch Tests und Ausprobieren herauszufinden welche Erwartungen potentielle Kunden an ein derartiges Produkt stellen.
Stattdessen wurde das Problem fälschlicherweise als Simple eingeschätzt und angenommen bereits von vorneherein genau zu wissen, was der Bedarf der Kunden ist.

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