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Die neue Kunst des Networking

Kapitel 1 › Einheit 1: Ressourcen Networking Aufgabe einblenden Aufgabe ausblenden

Ressourcen Networking

Du konntest bisher in den einzelnen Einheiten Bücher, Filmtipps, Artikel und Videos zu den jeweiligen Themen finden.
Fallen dir aber noch weitere Filme, Bücher oder Ressourcen ein, die zu den im ersten Kapitel präsentierten Themen passen?
Nenne die Art der Quelle, den Titel, füge am besten einen Link hinzu und schreibe ein kurze Zusammenfassung, wieso diese Empfehlung gerade passt.

Ziel ist es in diesem Kurs gemeinsam zu recherchieren und Ressourcen zum Thema Networking aufzubauen. Ein Netzwerk an Materialien also.

Ressourcen

1 Kommentar

Ganz klar die Buecher von Ferrazzi. Ich habe sein Buch "Never eat alone" sehr genossen und unheimlich viel daraus gelernt. Ich hatte gehofft, dass dieser Kurs hier in die Themen des Buches von Keith Ferrazzi noch mehr in die Tiefe geht und interaktiver ist. Im Augenblick muss ich allerdings sagen, dass das Buch deutlich besser ist als der Kurs hier bisher. Und ich glaube, ich habe fuer das Buch max. 15 Euro bezahlt. Hoffentlich aendert sich das noch mit diesem Kurs.

Allerdings ist Keith Ferrazzi eben auch ein reiner Networker und eher geisteswissenschaftlich orientiert (Marketing, Wirtschaftswissenschaften). In den harten Bereichen wie Wissenschaft und Forschung in Informatik und Mathematik (und sicher auch in der Physik & den Life Sciences) geht es eben auch um inhaltliches Koennen. Man muss viel Zeit in seine Ideen investieren, darf nicht alles zu offen preisgeben und teilen, weil die Konkurrenz sonst eben - wie Keith Ferrazzi es selbst gemacht hat und in seinem Buch empfiehlt (und ich schaetze seine Offenheit hier durchaus) - bei einem "grast" und die eigenen muehsamen Recherchen, Vorarbeiten und Ausarbeitungen dann einfach uebernimmt und Vortraege zu dem Thema haelt und die Lorbeeren einheimst. Und das halte ich nicht gerade fuer die feine Art. Zumal korrektes zitieren und auf Quellen verweisen bei "normalen" Leuten im Leben und in der Wirtschaft nicht so verbreitet ist. Da wird einfach bei anderen geklaut was geht und dann selbst verkauft ... (teilweise mit lapidarem: danke an denjenigen, der dies und jenes gesagt hat ... leider weiß ich nicht mehr wer (was ebenfalls absolut unmoeglich ist, aber immerhin nicht auch noch boesartig))

Daher suche ich Buecher mit Hilfen und Hinweisen fuers Networken fuer Leute aus den harten Bereichen. Wo eben sehr viel mehr Zeit und Energie in den Aufbau und die Recherche von Ideen fliesst (auch die interdisziplinaeren Verbindungen, die nicht jeder so ohne Weiteres leisten kann - aber nachvollziehen ist immer deutlich leichter, als es sich selbst zu erarbeiten!) und das auch geschuetzt werden moechte.

Kommentare

vor mehr als 1 Jahr

Hallo Livia,
und über diese Antwort musste ich etwas nachdenken.

Es ist im Prinzip völlig egal, aus welchem Bereich du kommst und in welcher Branche du dich bewegst.
Du sprichst hier ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen an: Der Missbrauch eines Vertrauensverhältnisses.

Netzwerke sind ja deshalb so sinnvoll, weil innerhalb des Systems Informationen freier fliessen als ausserhalb und deshalb den einzelnen Teilen viel mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. In der Wissenschaft macht das besonders Sinn, weil der freie Austausch von Erkenntnissen jedem Einzelnen einen enormen Vorteil bringt.
Aber nur unter zwei Bedingungen:
1. Geschlossenes System, innerhalb dessen ein Kodex herrscht, z.B. das Verbot, Wissen von anderen einfach weiter zu geben oder ohne sein / ihr Einverständnis zu verwenden.
2. Allgemeine Reziprozität: Jedes Mitglied des Netzwerks muss sowohl einzahlen als auch herausnehmen. So ähnlich wie bei einer Krankenkasse, in der jeder deshalb einzahlt, weil er weiss, dass er im Krankheitsfall auch herausnehmen kann.

Was du ansprichst ist ein klassischer (und leider seht oft selbst erlebter) Fall von dysfunktionalem Netzwerk: Die Teilnehmer verletzen das Vertrauensverhältnis (den Kodex), indem sie Wissen "im Vertrauen" erfahren und dann ohne Freigabe verwenden. Und sie nehmen, ohne zu geben (und wenn es auch nur die credits wären, aber selbst das "vergessen" Leute oft).

Du brauchst dir kein Buch darüber zu kaufen (auch, wenn es viel billiger als der Kurs wäre), denn es gibt eine ganz einfach Bedienungsanleitung, wie du das Problem in Zukunft vermeiden kannst:

1. Sprich den Kodex, also deine Erwartung an die Beziehung, am Anfang an. Ich mache das inzwischen, wenn ich Leuten Kontakte oder relevante Informationen vermittle. Ich sage: "Ich tue das, weil ich daran glaube, dass wir in Zukunft voneinander profitieren können / dass wir einander viel unterstützen können / dass unsere Beziehung interessant für beide werden kann.... Aber dir ist klar, dass ich sehr viel Wert auf Geben & Nehmen und gegenseitiges Vertrauen lege?" So oder so ähnlich, je nach Situation.

2. Sei sehr sehr sehr konsequent: Wenn jemand Dinge von dir stiehlt (und sei es Wissen, das er aus einem Gespräch mit dir gezogen hat) und es ohne dein Einverständnis verwendet, brich sofort die Beziehung ab. Bzw., wenn das nicht geht, sprich das sofort an. Denn es ist ein Bruch der Vertragsgrundlage eurer Beziehung.

Am Anfang ist das schwierig. Aber nach einigen Jahren wissen die Leute, dass man dir vertrauen kann, dass du freigebig bist, etc. , aber dass man dich auf keinen Fall hintergehen oder ausnutzen darf.
Ich habe ca. 4 Jahre gebraucht, aber inzwischen habe ich kaum noch negative Erlebnisse, wie du sie schilderst.

Wenn dir das nicht reicht, können wir gerne einmal telefonieren oder skypen. Schreib mir dazu bitte einfach direkt an wolf@dictyonomie.de

Alexander

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