online lernen

Agile Management goes Hollywood

„Agiles Management online lernen soll Spaß machen“ – das war unser Credo, als wir uns überlegt haben, einen Kurs zum Thema zu entwickeln. Denn wir sind der Meinung, dass Lernen dann am besten funktioniert, wenn es Spaß macht. Daher nimmt der Kurs “Agiles Management” mit Lean Launchpad Educator und Gründer des Beratungsunternehmens Safari Consulting Stefan Hoch die Lernenden mit in eine fiktive Welt, die vielen dennoch bekannt vorkommen dürfte. Man folgt Marc, dem Helden der Geschichte, der sich mit der Herausforderung konfrontiert sieht nach einem fehlgeschlagenen Innovationsprojekt einen neuen Anlauf zu wagen. Diesmal muss der Schuss sitzen und während er starken Druck von seinen Vorgesetzten spürt, hat er mit einer Menge Herausforderungen zu kämpfen. In jedem Kapitel des Kurses lernt man dabei sowohl Theorie als auch Methodik, die man sogleich im Rahmen von Aufgaben im Bezug auf ein selbstgewähltes fiktives oder reales Projekt zur Anwendung bringt. Filmszenen, Fallstudien und Aufgaben schlagen eine Brücke in die Praxis und sorgen für einen unmittelbaren Transfer in den beruflichen Alltag.

Agiles Management – Das „Making Of“

Zu Anfang haben wir uns die Frage gestellt: “Was sind effektive Lernvideos in einem Kurs zum Thema Agiles Management?” Denn für uns war klar, dass das Konzept und das Erzählformat des Kurses so innovativ sein sollten, wie das Thema selbst. Folglich haben wir beschlossen auch in diesem Bereich ganz neue Wege zu gehen, um die für das Thema und die Zielgruppe bestmögliche Lernerfahrung zu entwickeln:

Unsere neuntägige Reise begann in einem Wald außerhalb Berlins. Unser Team und unser Experte Stefan Hoch, sowie der Hauptdarsteller, im Kurs der fiktive Innovationsmanager Marc, drehten bei minus zwei Grad – ausgestattet mit Moon Boots, Handschuhen, Mützen und Winterjacken. Trotz der Kälte mussten einige Szenen draußen gedreht werden. Neben Kamera, Licht und vielen Seiten Skript, hatte das Team Proviant und einen selbsternannten Team-Koch für die intensiven Drehtage eingepackt.

Von Brandenburg über Mainz und Berlin bis nach Hollywood

Fünf Tage Isolation in den Wäldern, eiserne Disziplin und volle Konzentration resultierten letztlich in einer Menge Rohmaterial; aus dem später, neben den Kerninhalten des Kurses, auch eine Menge Bonuscontent entstanden ist. Damit war der Kurs jedoch noch lange nicht fertig. Damit das ganze eine runde Story ergibt und man Agiles Management online lernen kann, mussten wir noch weiteres Material im Büro der Safari Consulting in Mainz und einem Coworking Space in Berlin drehen. In Berlin kamen noch einmal fünf Schauspieler ins Spiel. Während der Drehtage lernten auch die Schauspieler die Grundlagen des agilen Managements. Es machte ihnen sichtlich Spaß etwas über die Methoden und Inhalte des Kurses zu lernen, sodass am Ende der neun Drehtage nicht nur der Experte, sondern auch die Schauspieler und das Produktionsteam über solide Grundlagen im Bereich Agiles Management verfügten.

Die Videoinhalte, die dabei entstanden sind, sind wahrscheinlich anders als die meisten anderen Lernvideos, die man so kennt. Das ganze fühlt sich mehr an wie ein Film oder eine Fernsehserie und der eigentliche Lernprozess verläuft somit sehr unangestrengt, beinahe beiläufig.

Agiles Management Online Lernen – wie Storytelling einem dabei hilft

Die meisten traditionellen Lernvideos sind nicht sehr abwechslungsreich. Oft sieht man eine Dozenten, der vor einer Wand oder einem Greenscreen steht, ohne dass sich etwas verändert. Ein derart monotones Setup bietet keine visuellen Anker für die Lerner, die das Gedächtnis unterstützen. Das Video-Material des Kurses Agiles Management hingegen, bietet viel Abwechslung, die es den Lernern erleichtert sich zu erinnern: “Weißt du noch die Szene, in der Stefan am See sitzt und erklärt, dass man überholte Denkweisen ablegen muss?” Diese Szenen, die nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Botschaften vermitteln, bleiben in Erinnerung. Somit handelt es sich um ein Lernerlebnis, das vollkommen anders ist als ein Vortrag vor einer weißen Wand.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt, der den Einsatz von Video im Agiles Management Kurs von traditionellen Lehrvideos unterscheidet, ist die Tatsache, dass  neben dem Experten Stefan Hoch eine ganze Reihe weiterer Charaktere auftritt. Durch die Vielfalt der Akteure kann eine komplexe Geschichte entwickelt, komplexe Sachverhalte verdeutlicht und veranschaulicht werden. Natürlich kann auch ein Referent eine Case Study erklären. Aber es ist deutlich einprägsamer tatsächlich zu erleben wie Akteure sich in einer konkreten Situation verhalten, als dies im Rahmen eines Monologs erläutert zu bekommen. Wie auch in einem Film werden dabei wichtige Lektionen in die Handlung eingebaut und durch diese verdeutlicht. Dies erleichtert sowohl das Verständnis als auch das Erinnern.

Wenn Theorie zum Leben erweckt wird, wird Lernen zum Erlebnis

Stefan Hoch könnte natürlich auch einfach erklären, dass viele Projekte an der mangelnden Motivation und dem fehlenden Buy-in der Mitarbeiter scheitern. Dies würde genügen, um die faktische Aussage zu vermitteln. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Botschaft auch beim Lerner ankommt. Und noch weniger, dass der Lernende sich daran erinnert. Stattdessen zeigen wir daher wie der frustrierte Protagonist Marc an seinen wenig motivierten und keine Unterstützung bietenden Mitarbeitern verzweifelt. Handlung, Dialoge, Subtext, Körpersprache und Mimik hinterlassen einen bleibenden Eindruck. So werden wichtige Fakten, Konzepte oder Lösungsansätze oft nicht direkt, sondern indirekt vermittelt. Es ist dabei Aufgabe der Lernenden die Story aufmerksam zu verfolgen und so die wesentlichen Schlüsse zu ziehen. In einem der Videos wird beispielsweise dargestellt, warum Marcs Innovationsprojekt gescheitert ist. In der folgenden Aufgabe müssen die Lernenden auf Grundlage des Videos rekapitulieren, warum dies der Fall war.

An anderer Stelle werden die Lernenden direkt in die Story eingebunden, da die Aufgaben, die sie zu lösen haben, genau jenen Aufgaben entsprechen, die Marcs Mentor, Stefan, ihm stellt. So werden die, die Agiles Management online lernen, einerseits motiviert und tauchen andererseits noch tiefer in die Geschichte ein. Gleichermaßen werden Notizzettel, die Stefan Marc gibt, um ihre gemeinsamen Gespräche zusammenzufassen, als Kursmaterial zur Verfügung gestellt, so dass die Lernenden auch hier in Marcs Rolle schlüpfen können. Dass die Lernenden dieselben Aufgaben lösen wie der Protagonist der Geschichte, stiftet letztlich Identifikation. Durch die emotionale Einbindung wird es leichter die Relevanz des Gelernten für die eigene Arbeit zu erkennen.

Wie das obige Bild zeigt, ist zudem auch Stefan Hoch ab und zu in der Kurscommunity aktiv, um direktes Feedback zu geben oder Teilnehmern zu besonders gelungenen Beiträgen zu gratulieren.

Zusammenfassend gilt: Man kann Agiles Management online lernen, aber es erfordert eine innovative Didaktik

“Agiles Management” ist gleichzeitig unterhaltsam und herausfordernd. Durch den Ansatz des aktiven, sozialen Lernens – also eine Vielzahl von Aufgaben und den direkten Austausch mit anderen Lernenden – begibt man sich auf eine besondere Lernreise. Dabei wird nicht bloß Basiswissen darüber vermittelt, was mit dem Begriff Agilität eigentlich gemeint ist, sondern eine neue Art zu denken und praktischen Fähigkeiten, die es Lernenden ermöglichen dieses Denken in ihrem Arbeitsalltag zur Anwendung zu bringen. Kurz gesagt: Agiles Management ist ein Kurs, der Lernende fesselt und Mitarbeiter entfesselt!

Falls Sie all dies neugierig gemacht hat, schauen Sie sich das Vorschaukapitel kostenlos an und fangen Sie noch heute an Agiles Management online zu lernen.

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Lernen auf iversity bedeutet für uns Lernen in einem sozialen Netzwerk. Daher haben wir ein soziales Umfeld geschaffen, das eine Interaktion untereinander ermöglicht, die bereits von anderen sozialen Netzwerken bekannt ist.  

Das Messenger-Feature bietet den Lernenden zum Beispiel die Möglichkeit, auf der iversity Plattform miteinander zu chatten – privat oder mit mehreren. Die Lernenden können sich untereinander kontaktieren, egal, ob sie zusammen in einem Kurs sind oder nicht. Sie müssen dafür nur das Benutzerverzeichnis öffnen und können dann eine Konversation starten.

Wenn sie nach anderen Nutzern auf der iversity Plattform suchen, kann man auch ersehen, ob diese aus dem gleichen Unternehmen kommen. Das ist ein hilfreiches Feature, wenn man Kollegen aus der eigenen Firma finden möchte. Die Organisation ist allerdings nicht für Nutzer sichtbar, die aus anderen Unternehmen kommen, damit sich nur die eigenen Kollegen untereinander finden können. Wir vermeiden damit, dass Nutzer belästigt werden; beispielsweise von Headhuntern oder Unternehmen im Wettbewerb. Ansonsten kann die Privatsphäre im sozialen Netzwerk mit dem Blockieren-Feature geschützt werden, um so Spam oder ähnliches abzuwehren.

Social Network

Die Messenger-Funktion bietet auch die Möglichkeit von Gruppenchats an. Die Lernenden können neue Nutzer jederzeit hinzufügen oder auch die Gruppe verlassen, wenn sie das möchten. So können sich die Lernenden vernetzen und als Gruppe ein Problem lösen, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Ideen können so ausgetauscht und und Aufgaben mit mehr als einer Person diskutiert werden, ohne dabei die ganze Kurs-Community mit einzubeziehen. Den Gruppenchats können außerdem Namen verliehen werden, um so zwischen mehreren Gruppenchats unterscheiden zu können – Einfachheit ist alles!

Das Diskussions-Feature ist für den ganzen Kurs öffentlich und dient dem Gedankenaustausch zu Kursinhalten. Das Messenger-Feature kann hingegen für private Konversationen innerhalb des sozialen Netzwerkes genutzt werden.

Community Manager – Moderatoren im sozialen Lernnetzwerk

Ein Kursteilnehmer kann von dem Kursadministrator zum Community Manager ernannt werden und bekommt somit Zugang zu speziellen Messenger-Funktionen. Er oder sie kann Announcements versenden – E-Mails an bestimmte/ alle Teilnehmer eines Kurses – um beispielsweise Aufmerksamkeit auf bestimmte Posts oder Aktivitäten zu lenken, die hilfreich, relevant oder vielleicht auch kontrovers sind. Community Manager können auch selbst Inhalte hochladen, um andere zu inspirieren oder Feedback zu geben. Mit diesen Announcements können die Lernenden motiviert werden selbst aktiv zu werden und auch über den Tellerrand zu schauen. Außerdem ist es für das Community Management und das Tutoring hilfreich. Community Manager können Lernende mit den Kursinhalten unterstützen, ihnen so zum Erfolg verhelfen und effektives Lernen Online in einem sozialen Netzwerk fördern.

Neue Aktivitäten in einem Kurs

Auf der Startseite wird den Lernenden eine kurze Übersicht von den letzten Aktivitäten angezeigt. Wie im Bild unten, können sie sehen, wer neu hinzugekommen ist oder wer etwas im Learning Journal gepostet hat. Ähnlich wie auf anderen sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter, bietet die Startseite einen schnellen Überblick aktueller Geschehnisse. So können letzte Posts und laufende Diskussionen leicht gefunden werden und man kann sich schnell mit anderen Nutzern vernetzen – selbst, wenn sie eine Weile nicht auf der Plattform waren. Aktivitäten anderer Nutzer zu sehen, motiviert einen selbst wiederum. Statt in Isolation und auf sich alleine gestellt lernen zu müssen, kann man sehen, welche Aufgaben andere Teilnehmer am gestrigen Tag gemacht haben. Somit kann ein gesunder Wettbewerb entfacht werden, aber man stärkt auch das Zugehörigkeitsgefühl in einer Gruppe, die das gleiche Ziel hat. Das ist soziales Lernen online.

Social Network

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Heute will ich etwas näher auf traditionelle Lehrmethoden im praktischen Bereich eingehen und sie mit effektivem Lernen Online und anderen Mischformen vergleichen. Elearning wurde allzu oft nur als eine günstige Alternative zum Klassenzimmer gesehen. Das klassische Seminar mit physischer Anwesenheit gilt anscheinend als der Status Quo des Lehrens und Lernens. Allerdings gibt es nicht ausreichend Beweise das auch zu rechtfertigen. Mit den neuen Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie und den vielen Vorteilen, die flexibles Lernen Online bietet, behaupte ich, dass es nicht unplausibel ist, dieses veraltete Konzept in den Schatten zu rücken. Vermischt mit bereits bewährten Methoden, bietet das flexible Lernen Online neue Möglichkeiten, deren Ausmaß wir gerade erst beginnen zu erkennen.

Die am häufigsten gebrauchte, traditionelle Lehrmethode im professionellen Bereich, ist das Blockseminar – zehn bis zwanzig Leute in einem Raum mit einem Dozenten für ein bis zwei Tage. Außer eventueller Lektüre zur Vorbereitung, musste alles Wissen in dieser kurzen Zeit vermittelt werden. Lernenden blieb kaum Zeit das Gelernte zu verinnerlichen, zu reflektieren oder zu diskutieren. Das Lernen war synchron – alle mussten zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein: im Klassenzimmer.

 

Der Fall des flexiblen Lernens Online

Flexibles Lernen Online bietet auf der anderen Seite mehr Raum für eine effektive Lernerfahrung im professionellen Bereich. Die Lernenden arbeiten sich im eigenen Tempo durch das Kursmaterial, wann auch immer sie die Zeit dafür haben und wo auch immer sie sich gerade aufhalten. Die Kurse bieten eine Fülle an verschiedenen Formaten in Form von Aufgaben und Multimediainhalten. Dieses Konzept basiert auf Resultaten aus der Gehirnforschung im Bereich des Lernens, da es den Lernenden ausreichend Zeit gibt das Gelernte zu verarbeiten, miteinander zu interagieren, zu üben und selbst Forschungen anzustellen. Das bedeutet nicht, dass das Miteinander in einer Gruppe kein effektives Tool im Lernprozess sei. Dennoch sollten wir es als solches betrachten, was es eben auch ist: ein Werkzeug als Bestandteil eines ganzen Werkzeugkastens, aber auch nicht das A und O.

Mit all den Vorteilen des flexiblen Online Lernens und der falschen Annahme, dass kein Raum für Verbesserung existiert, glaube ich, dass es an den Verfechtern des Status Quo liegt, das auch zu beweisen. Für alle anderen gilt es mit den neuen Methoden zu experimentieren und es auszuprobieren. Das Leben straft die, die nichts wagen.

Man sollte demnach sichergehen, dass man selbst und mit dem eigenen Unternehmen nicht auf der falschen Seite der Geschichte steht!

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Für nachhaltige Online-Bildung bedarf es einem effektiven Instructional Design. E-learning gibt es bereits seit zwei Jahrzehnten und in dieser Zeit hat es keinen guten Ruf gewinnen können. Wenn ich Leuten erzähle, dass ich im Bereich Online-Bildung arbeite, sind die meisten davon wenig begeistert. Mitarbeiter aus der Unternehmenswelt erzählen mir häufig von ihren Erfahrungen mit Compliance Lernprogrammen, die sie über sich ergehen lassen müssen. „28-mal auf ‘weiter’ klicken, ein paar Multiple Choice Fragen und das war’s auch schon.“ Das Problem dabei ist vor allem, dass beim Durcharbeiten von Inhalten und Aufgaben ohne wirkliche Herausforderungen – und dazu auch noch in Isolation – meistens nur wenig Freude aufkommt. Deshalb brauchen wir ein innovatives Instructional Design für effektive Online-Bildung!

Unser didaktischer Ansatz – effektives Instructional Design

Im Vergleich zu anderen E-Learning-Lösungen, die nur Inhalte vermitteln, verstehen wir bei iversity Lernen als einen aktiven, sozialen Prozess. Bildungs-Vordenker David A. Wiley hat dies einmal in einem Aufsatz schön Prägnant auf den Punkt gebracht: „Wenn wiederverwendbare Inhalte von hoher Qualität alles wären, was für die Unterstützung von Lernen nötig wäre, hätten sich Bibliotheken niemals zu Universitäten entwickelt. Dies gilt vor allem beim Erlernen von Fähigkeiten höherer Ordnung.“

 

Neben hochqualitativen und multimedialen Lernmaterialien, versuchen wir mit unserem Instructional Design herausfordernde, ergebnisoffene Aufgaben mit einer Reihe von Möglichkeiten für Lernende zu kombinieren, die es erlauben, miteinander zu interagieren und mit- und voneinander zu lernen – durch Features wie das Learning Journal, das Diskussionsforum und Projektarbeiten. Lernende erlangen somit nicht bloß Wissen, das es ihnen ermöglicht bestimmte Themen zu verstehen, sondern sie müssen dies auch auf verschiedene Kontexte anwenden, wobei sie eigene Arbeiten anfertigen und die Arbeiten anderer analysieren und bewerten. Der pädagogische Vorteil des Instructional Designs ergibt sich daraus, dass sie alle Schritte der Bloomschen Taxonomie abdeckt und dabei Lernenden erlaubt, Lernergebnisse zu erreichen, die sie nicht durch traditionelle Corporate E-Learning Formate, wie etwa Web-Based Trainings (WBTs), erreichen könnten. Dies werde ich in einem späteren Post genauer erläutern.

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