• Love to Learn. Online.

    Love to Learn. Online.

Für nachhaltige Online-Bildung bedarf es einem effektiven Instructional Design. E-learning gibt es bereits seit zwei Jahrzehnten und in dieser Zeit hat es keinen guten Ruf gewinnen können. Wenn ich Leuten erzähle, dass ich im Bereich Online-Bildung arbeite, sind die meisten davon wenig begeistert. Mitarbeiter aus der Unternehmenswelt erzählen mir häufig von ihren Erfahrungen mit Compliance Lernprogrammen, die sie über sich ergehen lassen müssen. „28-mal auf ‘weiter’ klicken, ein paar Multiple Choice Fragen und das war’s auch schon.“ Das Problem dabei ist vor allem, dass beim Durcharbeiten von Inhalten und Aufgaben ohne wirkliche Herausforderungen – und dazu auch noch in Isolation – meistens nur wenig Freude aufkommt. Deshalb brauchen wir ein innovatives Instructional Design für effektive Online-Bildung!

Unser didaktischer Ansatz – effektives Instructional Design

Im Vergleich zu anderen E-Learning-Lösungen, die nur Inhalte vermitteln, verstehen wir bei iversity Lernen als einen aktiven, sozialen Prozess. Bildungs-Vordenker David A. Wiley hat dies einmal in einem Aufsatz schön Prägnant auf den Punkt gebracht: „Wenn wiederverwendbare Inhalte von hoher Qualität alles wären, was für die Unterstützung von Lernen nötig wäre, hätten sich Bibliotheken niemals zu Universitäten entwickelt. Dies gilt vor allem beim Erlernen von Fähigkeiten höherer Ordnung.“

 

Neben hochqualitativen und multimedialen Lernmaterialien, versuchen wir mit unserem Instructional Design herausfordernde, ergebnisoffene Aufgaben mit einer Reihe von Möglichkeiten für Lernende zu kombinieren, die es erlauben, miteinander zu interagieren und mit- und voneinander zu lernen – durch Features wie das Learning Journal, das Diskussionsforum und Projektarbeiten. Lernende erlangen somit nicht bloß Wissen, das es ihnen ermöglicht bestimmte Themen zu verstehen, sondern sie müssen dies auch auf verschiedene Kontexte anwenden, wobei sie eigene Arbeiten anfertigen und die Arbeiten anderer analysieren und bewerten. Der pädagogische Vorteil des Instructional Designs ergibt sich daraus, dass sie alle Schritte der Bloomschen Taxonomie abdeckt und dabei Lernenden erlaubt, Lernergebnisse zu erreichen, die sie nicht durch traditionelle Corporate E-Learning Formate, wie etwa Web-Based Trainings (WBTs), erreichen könnten. Dies werde ich in einem späteren Post genauer erläutern.

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Das Jahr 2017 hat begonnen und bringt frischen Neujahrswind in den iversity Blog. Nach einer längeren Schreibpause haben wir uns dazu entschieden, ihm einen neuen Fokus zu geben, getreu unserem ebenfalls neuen Motto: <<Love to Learn. Online.>> Und – wer hätte es gedacht? – von nun an dreht sich alles um eine online Lernerfahrung, die du lieben wirst.

In der Vergangenheit handelten unsere Posts von allen möglichen Aspekten der Online-Lehre und unserer Kursinhalte. Das hatte zur Folge, dass der Blog zwar lesetechnisch für jeden etwas zu bieten hatte, ihm aber ein bestimmtes Ziel vor Augen fehlte. Deshalb wollen wir ab sofort einen zweiten, fokussierteren Anlauf nehmen – getreu unserem neuen Anspruch <<Love to Learn. Online.>> Mit jedem neuen Post werden wir der Antwort auf die Frage, was unsere Online-Kurse eigentlich zu einer so besonderen Lernerfahrung macht, ein Stückchen näherkommen.

 

 

In den letzten fünf Jahren bin ich durch die halbe Welt gereist, um mehr über die Zukunft des Lernens erfahren. Dazu habe ich dutzende Konferenzen in über zehn Ländern und auf drei verschiedenen Kontinenten besucht. Jetzt kann ich aus dem Wissen und den Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe, schöpfen und das Wichtigste in unserem Blog zusammenfassen. Als weitere Quelle für die Blogeinträge dient mir das Buch „Die Universität im einundzwanzigsten Jahrhundert”, das ich zusammen mit Yehuda Elkana geschrieben und 2012 veröffentlicht habe.

Wirf doch einmal einen Blick in die folgende Präsentation, die ich im November 2016 bei der TEGEP Summit in Istanbul gehalten habe. Sie wird dir dabei helfen, einen ersten Eindruck in die Themen zu gewinnen, die im Laufe der nächsten Wochen und im Rahmen der Blogeinträge tiefergehend behandelt werden sollen.

Hab Spaß an den Inhalten und am Lernen und werde Teil von iversity

Die Inhalte der Posts reichen von den Grundlagen unserer Didaktik und den Methoden bei der Kursproduktion über die Features auf unserer Plattform und unsere UX-Philosophie, bis hin zu Kursfallstudien, Gastbeiträgen von Experten und Interviews mit Kursleitern und Mitgliedern des iversity Teams.

Wir wollen mit unseren Lernenden, Dozierenden, L&D Experten, Bloggern, Lernpsychologen und anderen Lernforschern in einen wechselseitigen Dialog treten, der für alle von Nutzen ist. Egal ob du bereits Kurse bei uns belegst (und sie hoffentlich liebst) oder gerade erst auf unsere Plattform gestoßen bist: Wir benötigen deine Hilfe, um Online-Kurse zu erstellen, die dir auch wirklich gefallen. Schreibe uns einen Kommentar oder schicke uns eine E-mail, wenn du einen Gedanken oder eine Idee mit uns teilen möchtest.

Mit anderen Worten: Wir wollen diesen Blog zu einer der besten und nützlichsten Quellen für unterhaltsame Online-Lehre überhaupt machen. Und wo wir grade bei „teilen“ sind: Wir würden uns wahnsinnig darüber freuen, wenn du unsere Posts und die Einblicke, die du durch sie zum Thema Online-Bildung gewonnen hast, innerhalb deines Netzwerks teilst. Entweder per E-mail, in sozialen Netzwerken (wie zum Beispiel LinkedIn) oder in der Kaffeepause.

Gerne kannst du uns auch Vorschläge für neue Posts an blog@iversity.org schicken. Wir freuen uns, bald von dir zu hören!

Hannes Klöpper & das iversity Team

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Bei der Vorbereitung und dem Halten von Präsentationen kann man vielen Problemen begegnen. Wie strukturiert man am besten? Wie bringe ich meine Message am besten rüber? Wie gewinne ich die ungeteilte Aufmerksamkeit meiner Zuhörer? Techniken des visuellen Denkens können bei der Vorbereitung helfen, die Aufmerksamkeit der Zuhörer steuern und die Präsentation wirklich einzigartig machen.

Gedanken strukturieren

Es kann eine überwältigende Aufgabe sein eine gute Präsentation vorzubereiten. Oft muss man in kurzer Zeit eine hohe Informationsfülle vermitteln. Was sollte man also wann erwähnen und was vielleicht sogar ganz rauslassen? Das kann schnell verwirrend werden, sowohl für den Vortragenden als auch die Zuhörerschaft. Visuelles Denken kann helfen die wichtigsten Informationen herauszufiltern und sie relevant zu strukturieren. Mit visuellen Elementen kann eine Präsentation besser vorbereitet werden und die Zuschauer können auch besser folgen.

Visueller Storyteller werden

Selbst bei einer großartigen Präsentation kann es den Zuhörer schwer fallen sich mit der Thematik zu identifizieren. Genau an dieser Stelle kann das Benutzen von visuellen Elementen beim Storytelling einen signifikanten Unterschied machen. Eine gute Geschichte mit sorgfältig gewählten Images macht eine Präsentation nicht nur persönlicher, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich. Storys folgen im Aufbau einem bestimmten Schema, das Spannung aufbaut – genau wie in der Lieblingsserie, die man nicht aufhören kann zu gucken, weil man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Eine Präsentation mit visuellen Elementen, die wie eine Story aufgebaut ist, wirkt gleich ganz anders.

Einfach halten

Komplexe Themen greifbar zu gestalten, ist eine Herausforderung. Wie oft musste man sich schon Präsentationen anhören, die einen verwirrt und unbefriedigt haben? Visuelle Elemente können sehr hilfreich dabei sein die wesentlichen Punkte der Message aufzuschlüsseln – denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit Visual Thinking lernt man, wie man am besten eigene Images erstellt, die für sich selbst sprechen und die Message transportieren. Selbst die kompliziertesten Dinge können so erklärt und einprägsam gestaltet werden.

Vorstellungskraft anregen

Am liebsten möchte man doch die Zuhörer mit seiner Präsentation inspirieren und motivieren, aber das scheint meistens ein unerreichbares Ziel. Oft ist man einfach schon froh, wenn die anderen nicht gelangweilt werden und zum Handy greifen. Wie kann man also die Aufmerksamkeit steuern und gleichzeitig die Vorstellungskraft anregen? Images sind eine geeignete Grundlage, um den kreativen Denkprozess zu entfachen und eine Identifikation mit der Thematik herzustellen, damit auch noch nach der Präsentation ein brennendes Interesse besteht.

Die Präsentation einzigartig machen

Ist man nicht müde von den künstlich gestellten Fotos in Präsentationen? Sowohl man selbst als auch die Zuhörer haben genug davon gesehen. Eigene Images zu erstellen, hebt die Präsentation nochmal richtig hervor. Einfach daran denken, dass man die Zuhörer mit nichts langweilen will, was eh schon zu oft gesehen wurde. Und man muss somit auch nicht viel Zeit verschwenden nach Images zu suchen, die die Message unterstreichen. Man kann die Images einfach auch selbst erstellen, was die Präsentation auch einzigartig und einprägsamer macht.

Unser Kurs „Visual Thinking im Job – Zeig was du denkst!“ deckt Möglichkeiten auf, Zeichnungen und Images effektiv in Business Präsentationen einzusetzen.
Presentation Skills for Business“ dreht sich um die Verbesserung als Redner.

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