Flexibles Lernen Online ist das bessere Lernen

Heute will ich etwas näher auf traditionelle Lehrmethoden im praktischen Bereich eingehen und sie mit effektivem Lernen Online und anderen Mischformen vergleichen. Elearning wurde allzu oft nur als eine günstige Alternative zum Klassenzimmer gesehen. Das klassische Seminar mit physischer Anwesenheit gilt anscheinend als der Status Quo des Lehrens und Lernens. Allerdings gibt es nicht ausreichend Beweise das auch zu rechtfertigen. Mit den neuen Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie und den vielen Vorteilen, die flexibles Lernen Online bietet, behaupte ich, dass es nicht unplausibel ist, dieses veraltete Konzept in den Schatten zu rücken. Vermischt mit bereits bewährten Methoden, bietet das flexible Lernen Online neue Möglichkeiten, deren Ausmaß wir gerade erst beginnen zu erkennen.

Die am häufigsten gebrauchte, traditionelle Lehrmethode im professionellen Bereich, ist das Blockseminar – zehn bis zwanzig Leute in einem Raum mit einem Dozenten für ein bis zwei Tage. Außer eventueller Lektüre zur Vorbereitung, musste alles Wissen in dieser kurzen Zeit vermittelt werden. Lernenden blieb kaum Zeit das Gelernte zu verinnerlichen, zu reflektieren oder zu diskutieren. Das Lernen war synchron – alle mussten zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein: im Klassenzimmer.

 

Der Fall des flexiblen Lernens Online

Flexibles Lernen Online bietet auf der anderen Seite mehr Raum für eine effektive Lernerfahrung im professionellen Bereich. Die Lernenden arbeiten sich im eigenen Tempo durch das Kursmaterial, wann auch immer sie die Zeit dafür haben und wo auch immer sie sich gerade aufhalten. Die Kurse bieten eine Fülle an verschiedenen Formaten in Form von Aufgaben und Multimediainhalten. Dieses Konzept basiert auf Resultaten aus der Gehirnforschung im Bereich des Lernens, da es den Lernenden ausreichend Zeit gibt das Gelernte zu verarbeiten, miteinander zu interagieren, zu üben und selbst Forschungen anzustellen. Das bedeutet nicht, dass das Miteinander in einer Gruppe kein effektives Tool im Lernprozess sei. Dennoch sollten wir es als solches betrachten, was es eben auch ist: ein Werkzeug als Bestandteil eines ganzen Werkzeugkastens, aber auch nicht das A und O.

Mit all den Vorteilen des flexiblen Online Lernens und der falschen Annahme, dass kein Raum für Verbesserung existiert, glaube ich, dass es an den Verfechtern des Status Quo liegt, das auch zu beweisen. Für alle anderen gilt es mit den neuen Methoden zu experimentieren und es auszuprobieren. Das Leben straft die, die nichts wagen.

Man sollte demnach sichergehen, dass man selbst und mit dem eigenen Unternehmen nicht auf der falschen Seite der Geschichte steht!

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