• Love to Learn. Online.

    Love to Learn. Online.

“Armer, traurig aussehender Fremder” – so hat der amerikanische Schriftsteller Mark Twain einen Händler betitelt. Aber warum ist er traurig und arm? Vielleicht, weil er das Problem des Handlungsreisenden lösen musste: Die Aufgabe besteht darin, eine Reihenfolge für den Besuch mehrerer Orte so zu wählen, dass die gesamte Reisestrecke des Handlungsreisenden möglichst kurz und jede Station auch nur einmal besucht wird. Dieses Problem stellt die Grundlage des heutigen Handels dar und basiert auf der Graphentheorie.

Vor langer Zeit war das ein unbequemes Problem sowohl für Händler als auch für Mathematiker. Dieses wurde erstmals im 19. Jahrhundert vom irischen Mathematiker W.R. Hamilton und vom britischen Mathematiker Thomas Kirkman erwähnt.

Die “Sieben Brücken von Königsberg”, benannt von Leonard Euler

im Jahre 1736, beschreiben ein weiteres Problem der Thematik. Königsberg lag in Preußen, heute Kaliningrad, Russland, erstreckte sich auf beiden Seiten des Pregel Flusses und hatte außerdem zwei Inseln auf dem Fluss, die über Brücken mit dem Rest der Stadt verbunden waren. Die Herausforderung bestand darin, eine Route zu erstellen, die über jede Brücke nur ein einziges Mal führt. Die Einwohner forderten Reisende und Besucher immer auf sich dieser Aufgabe zu stellen. Jedoch konnte niemand eine Lösung finden, nicht einmal die Bewohner der Stadt. Leonard Euler bewies, dass es auf dieses Problem keine Lösung gibt, aber formulierte eine Regeln, nach der berechnet werden konnte, ob ein einmaliger Weg überhaupt möglich ist. Das ist die Regel, auf die die Graphentheorie fundiert ist. Euler schrieb eine Arbeit zu diesem Phänomen und veröffentlichte diese 1736. Es war die erste Arbeit über Graphentheorie in in der Geschichte und stellt die erste Seite in der Geschichte der Graphentheorie dar.

Bis heute ist das Thema für Postboten und Reisende auf der ganzen Welt aktuell. Den besten Lösungsansatz stellt die Graphentheorie dar.

Das ist die Geschichte. Wenn man jetzt einen Blick auf die Popkultur wirft, stellt man fest, dass Labyrinthe schon sehr lange dort auftauchen. Angefangen hat es mit den Legenden von Theseus und Minotaurus und wurde zuletzt im Science Fiction Action Thriller “Maze Runner” aufgegriffen. Oder, wenn man an den vierten Teil Harry Potters denkt – das Finale des Teils ereignete sich auch in einem Labyrinth. Selbst im Thriller “The Shining” von Stephen King muss der Held den Weg aus einem Labyrinth finden. Das alles hat auch was mit der Graphentheorie zu tun. Wenn die Protagonisten die Grundlagen gewusst hätten, wären sie vielleicht schneller aus den Labyrinthen rausgekommen.

 

Was genau ist also die Graphentheorie?

Die Wissenschaft der Graphen ist Teil der diskreten Mathematik. Ein Graph ist per Definition eine abstrakte Struktur, die eine Menge von Objekten zusammen mit den zwischen diesen Objekten bestehenden Verbindungen repräsentiert. Die mathematischen Abstraktionen der Objekte werden dabei Knoten (auch Ecken) des Graphen genannt. Die paarweisen Verbindungen zwischen Knoten heißen Kanten (manchmal auch Bögen). Die Kanten können gerichtet oder ungerichtet sein. Häufig werden Graphen anschaulich gezeichnet, indem die Knoten durch Punkte und die Kanten durch Linien dargestellt werden. Sowas kommt auf Landkarten, Konstellationen oder bei der Erstellung von Schemata und Zeichnungen vor. Graphen stellen außerdem die Grundlage für viele Computerprogramme dar, die moderne Kommunikation und technologische Prozesse ermöglichen. Außerdem hängen Graphen auch mit dem Denken zusammen, sowohl logisch als auch abstrakt. Vielleicht kennt man aus der Kindheit noch das Malen nach Zahlen, wo man in einer bestimmten Reihenfolge Punkte verbindet, die am Ende ein Gesamtbild ergeben. Wir kennen alle die Aussage, dass man Mathematik im Alltag nicht wirklich braucht. Allerdings ist die Graphentheorie tatsächlich anwendbar, denn erst aus dem realen Leben heraus ist man auch auf darauf gestoßen.

 

Über den Kurs

Der Kurs wurde von der ITMO Universität aus St. Petersburg, Russland erstellt. Prioritäten in der Forschung an der staatlichen Universität stellen Informationen und photonische Technologien dar. “Einführung in die Graphentheorie” fokussiert sich auf Methoden und Algorithmen und ihrer Anwendung im Alltag. Das Ziel ist es ein Grundverständnis und Grundwissen zu vermitteln, um damit die am häufigsten auftretenden Probleme zu klären. Zuerst soll man grundlegende Mathematik anwenden können, um dann als zweites effektive Methoden zum Lösen von Aufgaben anzuwenden. Der Kurs ist besonders für diejenigen gut, die auch in der Universität mit der Thematik zu tun haben, sowohl Beginner als auch Fortgeschrittene.

Es gibt vier Kapitel und einen Test am Ende. Die Lehrinhalte werden per Video vermittelt, die ungefähr jeweils 15 min lang sind. Anschließend gibt es immer ein kleines Quiz, damit man sichergehen kann, dass die Inhalte auch verstanden wurden.
Graphentheorie entwickelt sich immer weiter und steht niemals still. Deswegen ist es gut die grundlegende Konzepte verstanden zu haben.

Read more

Agile Management goes Hollywood

„Agiles Management online lernen soll Spaß machen“ – das war unser Credo, als wir uns überlegt haben, einen Kurs zum Thema zu entwickeln. Denn wir sind der Meinung, dass Lernen dann am besten funktioniert, wenn es Spaß macht. Daher nimmt der Kurs “Agiles Management” mit Lean Launchpad Educator und Gründer des Beratungsunternehmens Safari Consulting Stefan Hoch die Lernenden mit in eine fiktive Welt, die vielen dennoch bekannt vorkommen dürfte. Man folgt Marc, dem Helden der Geschichte, der sich mit der Herausforderung konfrontiert sieht nach einem fehlgeschlagenen Innovationsprojekt einen neuen Anlauf zu wagen. Diesmal muss der Schuss sitzen und während er starken Druck von seinen Vorgesetzten spürt, hat er mit einer Menge Herausforderungen zu kämpfen. In jedem Kapitel des Kurses lernt man dabei sowohl Theorie als auch Methodik, die man sogleich im Rahmen von Aufgaben im Bezug auf ein selbstgewähltes fiktives oder reales Projekt zur Anwendung bringt. Filmszenen, Fallstudien und Aufgaben schlagen eine Brücke in die Praxis und sorgen für einen unmittelbaren Transfer in den beruflichen Alltag.

Agiles Management – Das „Making Of“

Zu Anfang haben wir uns die Frage gestellt: “Was sind effektive Lernvideos in einem Kurs zum Thema Agiles Management?” Denn für uns war klar, dass das Konzept und das Erzählformat des Kurses so innovativ sein sollten, wie das Thema selbst. Folglich haben wir beschlossen auch in diesem Bereich ganz neue Wege zu gehen, um die für das Thema und die Zielgruppe bestmögliche Lernerfahrung zu entwickeln:

Unsere neuntägige Reise begann in einem Wald außerhalb Berlins. Unser Team und unser Experte Stefan Hoch, sowie der Hauptdarsteller, im Kurs der fiktive Innovationsmanager Marc, drehten bei minus zwei Grad – ausgestattet mit Moon Boots, Handschuhen, Mützen und Winterjacken. Trotz der Kälte mussten einige Szenen draußen gedreht werden. Neben Kamera, Licht und vielen Seiten Skript, hatte das Team Proviant und einen selbsternannten Team-Koch für die intensiven Drehtage eingepackt.

Von Brandenburg über Mainz und Berlin bis nach Hollywood

Fünf Tage Isolation in den Wäldern, eiserne Disziplin und volle Konzentration resultierten letztlich in einer Menge Rohmaterial; aus dem später, neben den Kerninhalten des Kurses, auch eine Menge Bonuscontent entstanden ist. Damit war der Kurs jedoch noch lange nicht fertig. Damit das ganze eine runde Story ergibt und man Agiles Management online lernen kann, mussten wir noch weiteres Material im Büro der Safari Consulting in Mainz und einem Coworking Space in Berlin drehen. In Berlin kamen noch einmal fünf Schauspieler ins Spiel. Während der Drehtage lernten auch die Schauspieler die Grundlagen des agilen Managements. Es machte ihnen sichtlich Spaß etwas über die Methoden und Inhalte des Kurses zu lernen, sodass am Ende der neun Drehtage nicht nur der Experte, sondern auch die Schauspieler und das Produktionsteam über solide Grundlagen im Bereich Agiles Management verfügten.

Die Videoinhalte, die dabei entstanden sind, sind wahrscheinlich anders als die meisten anderen Lernvideos, die man so kennt. Das ganze fühlt sich mehr an wie ein Film oder eine Fernsehserie und der eigentliche Lernprozess verläuft somit sehr unangestrengt, beinahe beiläufig.

Agiles Management Online Lernen – wie Storytelling einem dabei hilft

Die meisten traditionellen Lernvideos sind nicht sehr abwechslungsreich. Oft sieht man eine Dozenten, der vor einer Wand oder einem Greenscreen steht, ohne dass sich etwas verändert. Ein derart monotones Setup bietet keine visuellen Anker für die Lerner, die das Gedächtnis unterstützen. Das Video-Material des Kurses Agiles Management hingegen, bietet viel Abwechslung, die es den Lernern erleichtert sich zu erinnern: “Weißt du noch die Szene, in der Stefan am See sitzt und erklärt, dass man überholte Denkweisen ablegen muss?” Diese Szenen, die nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Botschaften vermitteln, bleiben in Erinnerung. Somit handelt es sich um ein Lernerlebnis, das vollkommen anders ist als ein Vortrag vor einer weißen Wand.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt, der den Einsatz von Video im Agiles Management Kurs von traditionellen Lehrvideos unterscheidet, ist die Tatsache, dass  neben dem Experten Stefan Hoch eine ganze Reihe weiterer Charaktere auftritt. Durch die Vielfalt der Akteure kann eine komplexe Geschichte entwickelt, komplexe Sachverhalte verdeutlicht und veranschaulicht werden. Natürlich kann auch ein Referent eine Case Study erklären. Aber es ist deutlich einprägsamer tatsächlich zu erleben wie Akteure sich in einer konkreten Situation verhalten, als dies im Rahmen eines Monologs erläutert zu bekommen. Wie auch in einem Film werden dabei wichtige Lektionen in die Handlung eingebaut und durch diese verdeutlicht. Dies erleichtert sowohl das Verständnis als auch das Erinnern.

Wenn Theorie zum Leben erweckt wird, wird Lernen zum Erlebnis

Stefan Hoch könnte natürlich auch einfach erklären, dass viele Projekte an der mangelnden Motivation und dem fehlenden Buy-in der Mitarbeiter scheitern. Dies würde genügen, um die faktische Aussage zu vermitteln. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Botschaft auch beim Lerner ankommt. Und noch weniger, dass der Lernende sich daran erinnert. Stattdessen zeigen wir daher wie der frustrierte Protagonist Marc an seinen wenig motivierten und keine Unterstützung bietenden Mitarbeitern verzweifelt. Handlung, Dialoge, Subtext, Körpersprache und Mimik hinterlassen einen bleibenden Eindruck. So werden wichtige Fakten, Konzepte oder Lösungsansätze oft nicht direkt, sondern indirekt vermittelt. Es ist dabei Aufgabe der Lernenden die Story aufmerksam zu verfolgen und so die wesentlichen Schlüsse zu ziehen. In einem der Videos wird beispielsweise dargestellt, warum Marcs Innovationsprojekt gescheitert ist. In der folgenden Aufgabe müssen die Lernenden auf Grundlage des Videos rekapitulieren, warum dies der Fall war.

An anderer Stelle werden die Lernenden direkt in die Story eingebunden, da die Aufgaben, die sie zu lösen haben, genau jenen Aufgaben entsprechen, die Marcs Mentor, Stefan, ihm stellt. So werden die, die Agiles Management online lernen, einerseits motiviert und tauchen andererseits noch tiefer in die Geschichte ein. Gleichermaßen werden Notizzettel, die Stefan Marc gibt, um ihre gemeinsamen Gespräche zusammenzufassen, als Kursmaterial zur Verfügung gestellt, so dass die Lernenden auch hier in Marcs Rolle schlüpfen können. Dass die Lernenden dieselben Aufgaben lösen wie der Protagonist der Geschichte, stiftet letztlich Identifikation. Durch die emotionale Einbindung wird es leichter die Relevanz des Gelernten für die eigene Arbeit zu erkennen.

Wie das obige Bild zeigt, ist zudem auch Stefan Hoch ab und zu in der Kurscommunity aktiv, um direktes Feedback zu geben oder Teilnehmern zu besonders gelungenen Beiträgen zu gratulieren.

Zusammenfassend gilt: Man kann Agiles Management online lernen, aber es erfordert eine innovative Didaktik

“Agiles Management” ist gleichzeitig unterhaltsam und herausfordernd. Durch den Ansatz des aktiven, sozialen Lernens – also eine Vielzahl von Aufgaben und den direkten Austausch mit anderen Lernenden – begibt man sich auf eine besondere Lernreise. Dabei wird nicht bloß Basiswissen darüber vermittelt, was mit dem Begriff Agilität eigentlich gemeint ist, sondern eine neue Art zu denken und praktischen Fähigkeiten, die es Lernenden ermöglichen dieses Denken in ihrem Arbeitsalltag zur Anwendung zu bringen. Kurz gesagt: Agiles Management ist ein Kurs, der Lernende fesselt und Mitarbeiter entfesselt!

Falls Sie all dies neugierig gemacht hat, schauen Sie sich das Vorschaukapitel kostenlos an und fangen Sie noch heute an Agiles Management online zu lernen.

Read more

squaring the circle of corporate professional development

Traditionelle Personalentwicklung steckt zwischen Baum und Borke fest. Kurse vor Ort sind teuer (Dozent, Raum, Kost und Logie, Essen) und an eine feste Zeit und einen festen Ort gebunden. Traditionellen elearning Kursen fehlt es hingegen an qualitativer Didaktik, sodass langfristige Lernresultate ausbleiben. Bei sogenannten Webinars findet man sowohl die Vorteile als auch Nachteile beider kombiniert.

Was Unternehmen brauchen, ist eine effektive Online-Lernmaßnahme, die den Lernenden langanhaltende Lernresultate mit bester Präsenzschulung ermöglicht – nach Maßstab, jederzeit und überall. Wir glauben, dass asynchrones, aktives lernen und soziale Onlinekurse helfen können die Quadratur der Kreise zu erreichen – die da ist: langanhaltende Lernresultate zu einem angebrachten Preis ermöglichen.

Wo traditionelle Personalentwicklung zu kurz kommt

Wie ich zuvor in meinem Post über Flexibles Lernen Online erklärt habe, sind Präsenzkurse immer noch der Status Quo in der Bildung. Zugegebenermaßen kann lernen von und mit anderen vor Ort echt Spaß machen. Aber jeder, der einmal Schüler war, weiß, dass das auch kein Dauerzustand ist. Allerdings wird die Präsenzschulung immer mehr zu einer Herausforderung bei wachsenden globalen Unternehmen. Dazu kommt, dass alle Inhalte in kurzer Zeit vermittelt werden müssen und die Lernenden somit schnell überfordert werden. Die Schulungen bieten kaum Zeit, um das Gelernte erst einmal verdauen zu können, es zu reflektieren und zu diskutieren. Das Zusammenkommen in einer Gruppe kann von Vorteil sein, aber es eröffnet auch Defizite, die flexibles Online-Lernen ausfüllen kann.

Elearning versprach einen flexibleren Ansatz, der das Lernen außerhalb eines Schulungsraums für große Gruppen ermöglichen sollte. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass Web-based Trainings hauptsächlich nur dafür geeignet waren, Wissen in Form von Inhalten zu vermitteln. Die Lernenden sehen sich Videos an und lesen Texte, um sich mit Fakten und Konzepten vertraut zu machen. Danach wird das Gelernte mit Multiple-Choice-Fragen abgefragt – aber das ist so ziemlich alles. Jedoch ist das nicht genug, um für die Thematik ein tieferes Verständnis zu erlangen, neue Fähigkeiten zu entwickeln oder die Einstellung einer Person grundlegend zu verändern. Dementsprechend ist traditionelles elearning meist eindimensional und weder motivierend noch herausfordernd. Daher wird dieses Format oft im Bereich der Compliance benutzt, wo die Zielsetzung relativ einfach ist. Um allerdings nachhaltige Lernresultate zu erreichen, müssen die Lernenden ihr neu erlangtes Wissen in verschiedenen Kontexten auch anwenden und es mit anderen diskutieren. Daher muss Personalentwicklung neu erfunden werden!

Was innovative Online-Bildung der Personalentwicklung bieten kann

Es gibt neue Ansätze, die mit der Perspektive auf effektives Online-Lernen die Vorteile der Präsenzschulung und des elearnings miteinander kombiniert. Somit können die Lernenden in ihrem eigenen Tempo arbeiten und trotzdem das gemeinsame Lernen in Anspruch nehmen. Die Messenger-Funktion ermöglicht den Austausch von Wissen und Ideen untereinander. In Gruppenchats können zusammen Aufgaben besprochen werden. Teil einer Community zu sein, ist wichtig für den Lernprozess – besonders beim Graustufenlernen.

Das Learning Journal schafft Raum, um gemeinsam Lösungen zu besprechen und sich gegenseitig zum aktiven Lernen zu motivieren. Mit dem Heart-Button können inspirierende Posts gewertschätzt werden. Um auch immer auf dem Laufenden zu bleiben, kann den Learning Journals anderer Nutzer gefolgt werden. Diese Features sind schon von anderen sozialen Netzwerken bekannt und dementsprechend erfolgreich. Jetzt ist es an der Zeit das auch in die Personalentwicklung mit einzubeziehen.

Unsere Onlinekurse bieten ein breites Spektrum von Aufgaben. Die Lernenden müssen Essays schreiben, Videos aufnehmen, ein Konzept entwickeln und visualisieren, offene Diskussionsfragen beantworten oder an Essay-Wettbewerben teilnehmen und ihre Ergebnisse im Learning Journal posten. Solcherlei Aufgaben sind herausfordernd und unterhaltsam, aber vor allem lehrreich. Dieser aktive Ansatz fordert die Lernenden auf ihr neues Wissen in verschiedensten Bereichen anzuwenden. Und durch das Posten der Ergebnisse kann von- und miteinander gelernt werden.

Ein neuer Maßstab für Personalentwicklung im digitalen Zeitalter

Professional Development Matrix

Wir glauben, dass dieser innovative Ansatz zur Online-Bildung die Defizite der Präsenzschulung und des traditionellen elearnings auslöschen kann. In der obigen Grafik platziert sich das Konzept dann oben rechts. Einerseits können mit qualitativen Inhalten, herausfordernden Aufgaben und einer Community langfristige Lernerfolge erzielt werden. Gleichzeitig passiert das Lernen asynchron und bedarf fast keiner aktiven Betreuung eines Experten.

Messbarkeit und Bezahlbarkeit werden in diesem innovation Ansatz kombiniert. Somit können Unternehmen neue Herausforderungen in der Form des Digital Learnings in Angriff nehmen. Digitale Formate können viel größere Bereiche abdecken und darin erfolgreich sein: besonders auch in Bereichen, in denen digitales Lernen bisher für unmöglich gehalten wurde, zum Beispiel Kommunikation. Des Weiteren kann damit in der Personalentwicklung endlich eine “Lernorganisation” geschaffen werden, von der schon so lange geredet wurde. Strategische Change Management Initiativen erfordern oft eine (Re-)Qualifikation der Mitarbeiter, deren Zahl oft zwischen vierstelligen Bereich liegt. Präsenzschulungen werden hier zu einer riesigen Herausforderung, da der Aufwand enorm groß ist, aber die Messbarkeit des Lernerfolges nicht gegeben ist. Spannende, alternative Lösungen, die das Potential der Online-Bildung hervorheben, wie Corporate MOOCs (z.B. Deutsche Telekom Magenta MOOC), können der Personalentwicklung endlich die strategischen Bedeutung geben, die HR-Abteilungen schon so lange wollten, aber bisher nicht erreicht haben.

Zeiten ändern sich …

Read more

video role-play

Unser neuestes Feature, Rollenspieltraining mit Videos, geht momentan durch die zweite Testphase und wird in den nächsten Tagen für die Nutzer verfügbar sein. Neben Multiple-Choice-Fragen und Essays, können die Lernenden nun auch Videoantworten aufnehmen.

Das ist besonders in Kursen mit einem Fokus im Greyscale Learning, die ins breite Feld der Kommunikation gehören, nützlich (z.B. Leadership, Sales, etc.). Verbesserung der eigenen Fähigkeiten geht mir viel Übung einher. Mit dem neuen Feature können die Lernenden Videos aufnehmen, sie anschauen, erneut aufnehmen, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Das ist ein großer Vorteil des Online-Lernens. Dazu kommt, dass die Lernenden mit Hilfe des Learning Journals gegenseitig die Videos kommentieren und Lob und Verbesserungsvorschläge hinterlassen können.

 

video role-play

Mehr als nur Multiple Choice – Rollenspieltraining mit Videos

Aufgaben mit Rollenspieltraining in Videos ermöglicht die Vermittlung von Inhalten, die sonst im digitalen Kontext als schwer zu lehren gelten. Besonders in Kursen, die sich mit Kommunikationsfähigkeiten beschäftigen, gibt es nicht immer richtig oder falsch. Mehrere Antworten können richtig oder falsch sein oder es gibt Lösungen dazwischen – sogenannte Grauzonen.

Beispiele dafür sind Kurse, die sich mit Sales, Leadership oder Kundenservice beschäftigen. Stellen wir uns mal einen Kurs über Leadership vor: Das ist exakt eine Thematik, die oft nur von Angesicht-zu-Angesicht gelehrt wird. Im traditionellen Elearning werden entweder nur die theoretischen Basics vermittelt oder ein simples Multiple-Choice-Spiel daraus gemacht. Das sieht dann so aus, dass der Lernende ein Video mit einem Streitszenario schaut und am Ende Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten beantwortet. Der Nutzer muss sich für eine Vorgehensweise entscheiden, die meist aber viel zu offensichtlich vorgegeben ist.

Jedoch sind wissen, was richtig ist und am Ende das Richtige auch tun, zwei grundlegend verschiedene Dinge. So, wie wir uns Online-Bildung vorstellen, sollen die Lernenden nach dem Schauen eines Videos mit Hilfe einer Kamera in ihrem Gerät selbst eine Antwort formulieren. “Was würdest du jetzt sagen? 30 Sekunden. Und los!”

Mit Aufgaben dieser Art können Kursteilnehmer unendlich viele Lösungsmöglichkeiten für ein Problem finden und bewegen sich so von Multiple Choice zu Infinite Choice. Alle Inhalte, die von den Nutzern erstellt wurden, lassen sich im Learning Journal zusammenfassen. Gegenseitiges Feedback auf der Basis von anspruchsvollen Bewertungsgrundlagen bringt das ganze Konzept noch einen Schritt weiter voran.

video role-play

Das Leben hat viele Seiten – Lernen Online sollte das reflektieren

Kurz zusammengefasst: Wir wollen den Lernenden mit diesem neuen Feature auch komplexere Inhalte vermitteln, indem wir mehr als nur Multiple Choice anbieten. Wir möchten die Nutzer ermutigen, ihre Erfahrungen und ihren Hintergrund mit in den Lernprozess einzubringen, damit auch andere davon profitieren können. Eine ältere Person hat andere Lösungsvorschläge als eine junge Person, eine Frau andere als ein Mann. Und all diese Antworten können individuell richtig sein – oder auch nicht. Das sollen die Lernenden miteinander diskutieren. Dieser Ansatz zu effektivem Lernen Online lässt Kreativität und Querdenken zu. Außerdem werden die Lernenden so mit unendlich vielen Lösungswegen konfrontiert. Und das ist wiederum das, was wir mit Greyscale Learning meinen. Rollenspieltraining mit Videos kann die Horizonte der Lernenden erweitern und ihnen einen Weitblick für umfassendere Thematiken geben.

 

Read more

Lernen auf iversity bedeutet für uns Lernen in einem sozialen Netzwerk. Daher haben wir ein soziales Umfeld geschaffen, das eine Interaktion untereinander ermöglicht, die bereits von anderen sozialen Netzwerken bekannt ist.  

Das Messenger-Feature bietet den Lernenden zum Beispiel die Möglichkeit, auf der iversity Plattform miteinander zu chatten – privat oder mit mehreren. Die Lernenden können sich untereinander kontaktieren, egal, ob sie zusammen in einem Kurs sind oder nicht. Sie müssen dafür nur das Benutzerverzeichnis öffnen und können dann eine Konversation starten.

Wenn sie nach anderen Nutzern auf der iversity Plattform suchen, kann man auch ersehen, ob diese aus dem gleichen Unternehmen kommen. Das ist ein hilfreiches Feature, wenn man Kollegen aus der eigenen Firma finden möchte. Die Organisation ist allerdings nicht für Nutzer sichtbar, die aus anderen Unternehmen kommen, damit sich nur die eigenen Kollegen untereinander finden können. Wir vermeiden damit, dass Nutzer belästigt werden; beispielsweise von Headhuntern oder Unternehmen im Wettbewerb. Ansonsten kann die Privatsphäre im sozialen Netzwerk mit dem Blockieren-Feature geschützt werden, um so Spam oder ähnliches abzuwehren.

Social Network

Die Messenger-Funktion bietet auch die Möglichkeit von Gruppenchats an. Die Lernenden können neue Nutzer jederzeit hinzufügen oder auch die Gruppe verlassen, wenn sie das möchten. So können sich die Lernenden vernetzen und als Gruppe ein Problem lösen, wenn sie alleine nicht weiterkommen. Ideen können so ausgetauscht und und Aufgaben mit mehr als einer Person diskutiert werden, ohne dabei die ganze Kurs-Community mit einzubeziehen. Den Gruppenchats können außerdem Namen verliehen werden, um so zwischen mehreren Gruppenchats unterscheiden zu können – Einfachheit ist alles!

Das Diskussions-Feature ist für den ganzen Kurs öffentlich und dient dem Gedankenaustausch zu Kursinhalten. Das Messenger-Feature kann hingegen für private Konversationen innerhalb des sozialen Netzwerkes genutzt werden.

Community Manager – Moderatoren im sozialen Lernnetzwerk

Ein Kursteilnehmer kann von dem Kursadministrator zum Community Manager ernannt werden und bekommt somit Zugang zu speziellen Messenger-Funktionen. Er oder sie kann Announcements versenden – E-Mails an bestimmte/ alle Teilnehmer eines Kurses – um beispielsweise Aufmerksamkeit auf bestimmte Posts oder Aktivitäten zu lenken, die hilfreich, relevant oder vielleicht auch kontrovers sind. Community Manager können auch selbst Inhalte hochladen, um andere zu inspirieren oder Feedback zu geben. Mit diesen Announcements können die Lernenden motiviert werden selbst aktiv zu werden und auch über den Tellerrand zu schauen. Außerdem ist es für das Community Management und das Tutoring hilfreich. Community Manager können Lernende mit den Kursinhalten unterstützen, ihnen so zum Erfolg verhelfen und effektives Lernen Online in einem sozialen Netzwerk fördern.

Neue Aktivitäten in einem Kurs

Auf der Startseite wird den Lernenden eine kurze Übersicht von den letzten Aktivitäten angezeigt. Wie im Bild unten, können sie sehen, wer neu hinzugekommen ist oder wer etwas im Learning Journal gepostet hat. Ähnlich wie auf anderen sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter, bietet die Startseite einen schnellen Überblick aktueller Geschehnisse. So können letzte Posts und laufende Diskussionen leicht gefunden werden und man kann sich schnell mit anderen Nutzern vernetzen – selbst, wenn sie eine Weile nicht auf der Plattform waren. Aktivitäten anderer Nutzer zu sehen, motiviert einen selbst wiederum. Statt in Isolation und auf sich alleine gestellt lernen zu müssen, kann man sehen, welche Aufgaben andere Teilnehmer am gestrigen Tag gemacht haben. Somit kann ein gesunder Wettbewerb entfacht werden, aber man stärkt auch das Zugehörigkeitsgefühl in einer Gruppe, die das gleiche Ziel hat. Das ist soziales Lernen online.

Social Network

Read more